Die Max-Planck-Gesellschaft ist ein Aushängeschild für den Forschungsstandort Deutschland: großer Name, exzellenter Ruf, Top-Forschungsbedingungen. Insgesamt 31 Nobelpreisträger haben die Max-Planck-Institute hervorgebracht. Aber es gibt es auch eine andere Seite: Junge Forscherinnen und Forscher werfen Vorgesetzten Mobbing und Machtmissbrauch vor. Über Monate hat das Investigativ-Team der Deutschen Welle gemeinsam mit dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” zu Fehlverhalten von Forschungsgruppenleitern und Institutsdirektoren innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft recherchiert. Wir haben mit mehr als 30 Betroffenen gesprochen, die als Doktoranden und Postdocs an verschiedenen Instituten beschäftigt waren. Die wenigsten trauten sich, Fehlverhalten zu melden – aus Angst vor möglichen Konsequenzen für die eigene Karriere. Denn die Macht von Instituts-Direktoren ist groß. Und wer versuchte, bei den extra dafür eingerichteten Anlaufstellen der Forschungsorganisation Hilfe zu bekommen, prallte ab. In diesem Film erzählen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler davon, wie sie im Labor oder Büro gedemütigt oder angebrüllt wurden. Und wir zeigen auf, wie die Beschwerdestrukturen der Max-Planck-Gesellschaft offenbar flächendeckend versagen und Opfer im Stich gelassen werden.

Korrektur:
Im Film heißt es, deutsche Medien hätten über weit verbreitete sexuelle Belästigung durch zwei Direktoren des Ernst-Strüngmann-Instituts für Neurowissenschaften berichtet. Dies ist falsch. Die Vorwürfe beziehen sich auf zwei leitende Mitarbeiter, nicht auf Direktoren. Wir bedauern den Fehler.

DW Deutsch Abonnieren: http://www.youtube.com/user/deutschewelle?sub_confirmation=1
Mehr Nachrichten unter: https://www.dw.com/de/
DW in den Sozialen Medien:
►Facebook: https://www.facebook.com/dw.german/
►Twitter: https://twitter.com/dw_deutsch
►Instagram: https://www.instagram.com/dwnews/

source


administrator